Dornfelder-Regatta 2012
Bericht eines Neulings

 
Mein pers├Ânlicher Bericht zur Dornfelder-Regatta am Silbersee vom 01. und 02. September 2012
Randy Moeller: "Das erste Mal mit voller Begeisterung auf einem Segelboot"
 
Mein Freund Bj├Ârn Jacobs erz├Ąhlte mir eine Woche zuvor, da├č er gerne die Regatta mitmachen m├Âchte, doch sein 2. Mann an diesem Termin nicht k├Ânne. Da ich immer schon mal segeln wollte ... und schon war ich dabei.
 
Schon die Woche vor der Regatta sp├╝rte ich die Vorfreude und dann ging es auch schon los: Sachen packen und auf ins ungewisse Wochenende. Bei der Anfahrt tauschten wir uns schon mal aus, was auf mich zu kommt, meine Aufgabe auf dem Boot und was ich zu beachten habe ...
 
Endlich angekommen ist es soweit. Einige Segler sind schon vor Ort und bereiteten ihre Boote vor. Ach ja der Aufbau eine Erfahrung f├╝r sich. Hier bin ich sehr angenehm ├╝berrascht, wie herzlich man als neuer Segler aufgenommen, unterst├╝tzt wird und auch jede Menge wertvolle Erfahrungen sammeln kann. Dann geht es schnell: Boote ins Wasser, Bootsf├╝hrer Besprechung, Segel auf und los.
 
Erst ├╝ben wir die ersten Schritte, Fock auf, dicht, bauchig fahren, eine Wende oder Halse durchf├╝hren und das ganze wieder von vorne. Nach einigem hin und her habe ich den Dreh einigerma├čen raus und der Start beginnt.
 
Wo m├╝ssen wir hin, wie erkenne ich wo wir lang m├╝ssen. Und jede Menge neuer Begriffe prasseln auf mich ein. Eine neue aber wunderbare Erfahrung. Schnell ist klar, nur Teamwork kann hier erfolgreich sein.
 
Samstags war es schon etwas windig, das Boot zu halten machte Fun und auch jede Menge Arbeit. Aber siehe und staune wie gut es funktioniert. Wir k├Ânnen immerhin im letzten Drittel schon mithalten. Meine Haltung an Bord noch etwas unsicher. Ab und an schaukelte auch das ganze Boot, was es meinem Steuermann nicht immer leicht mit mir gemacht hatte. Nachdem wir einige sch├Âne Schleifen gefahren hatten, nat├╝rlich mit jeder Menge Spa├č, ging es schon in den Endspurt. Boote anlegen, Segel einholen und ab in die Gem├╝tlichkeit nach Roxheim ins Vereinsheim. Hier wurden wir ebenfalls herzlich aufgenommen und hatten einen sch├Ânen Abend.
 
Am n├Ąchsten Tag ging es los zur n├Ąchsten Tour. Etwas weniger Wind, daf├╝r viel Sonnenschein. Fast schon Routine, Boot vorbereiten, Schwimmwesten an und raus auf den See. Auch sonntags erlebten wir eine sch├Âne Zeit und haben den Abschlu├č mit Abbau der Boote und Siegerehrung bei Kaffee und Kuchen genossen. So haben wir die Regatta trocken mit nur einen kleineren Zusammensto├č und einem etwas lockerem Abgang beim Anlegen hinter uns gebracht.
 
Danke f├╝r eine sch├Âne Zeit und gerne bin ich wieder dabei.
 
 
 
Randy Moeller aus Furschweiler