Die Dornfelderregatta 2022...Ein tolles Regattawochenende am Silbersee!

 
Bericht von Karl Wilhelm Linz
 
 
Erlebnisse kannst du nicht kaufen. Man mu├č dabei sein, dann werden sie dir geschenkt.
So kann man die Empfindungen eines Seglers schildern, der eigentlich nicht zur Dornfelder anreisen wollte, weil seine Vorschoterin an diesem Wochenende nach Norddeutschland unterwegs war. Er kam trotzdem. Genauso wie eine Seglerin, die momentan keinen festen Schotten hat und vom WSV einen Segler vermittelt bekam. Und alle waren begeistert von der Teamarbeit. Genauso lief es bei den Helfern. Der Wettfahrtleiter vom Silbersee, Frank Knoch, hatte ein buntes WSV/KCF Team an seiner Seite.
 
 
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Bild 1: Kooperation von der Vorbereitung der Siegerehrung, ... (siehe Bild 3)
 
 
Die Dornfelderregatta wurde zum Start f├╝r die 517er am Silbersee. Nach einem erfolgreichen Auftakt in Mittersheim und Bosen war nun Rheinhessen an der Reihe. Segler und Helfer am Silbersee hatten seit dem Einhandcup eine l├Ąngere Pause. Um es kurz zu machen. Die Saarl├Ąnder meldeten wie immer sofort, wir Segler am Silbersee hatten Verletzungspech. Zwei Boote konnten leider nicht an den Start gehen.

Sieben 517er Segler standen am Meldeschlu├č auf der Meldeliste. So viele Boote bringt keine andere Klasse - au├čer den Lasern am Einhandcup - auf den See. Ein sportlicher Gru├č geht an die Fam- und Fireball- Crew, Neumitglieder im WSV, die sich in der Ausgleicher Klasse gemeldet hatten.

Die Helfercrew musste den kurzfristigen Ausfall einer Motorbootcrew verkraften. Zum Gl├╝ck gibt es in beiden Clubs engagierte Sportler, die spontan einsprangen.

Zudem erkl├Ąrte sich der KCF spontan bereit den Seglerhock und die Siegerehrung zu ├╝bernehmen. Eine eingespielte Grillmannschaft - Dieter und Heinz - besorgte Grillsteaks, Salate, eine Wurst- und K├Ąseplatte f├╝r Helfer und Segler. So konnte ein gem├╝tlicher Seglerhock nach dem ersten Regattatag stattfinden.
Die unterschiedlichen Windverh├Ąltnisse und die Sonne hatten die Segler gefordert, so da├č alle sehr froh ├╝ber die St├Ąrkung waren. Der Wind auf dem See kam am Wettfahrtsamstag nicht ├╝ber 10 bis 12 Knoten hinaus, um dann wieder auf 6 Knoten zur├╝ckzugehen und auf 1-2 zusammenzubrechen. Auf der Kreuz galt es, dies auszunutzen.
Am besten kam die Crew aus dem Saarland vom Yachtclub Saarbr├╝cken mit Peter Mehs an der Pinne und Reinhard Harig an der Vor- und Spischot zurecht. KW und Priska vom WSV Roxheim ├╝berlie├čen den Sieg den Saarbr├╝ckern und landeten auf Platz 2. In der Ausgleichergruppe segelten die WSV Neumitglieder Anya Otteny und Stefan Cop auf ihrem Fireball auf Platz 3.
Die drei Siegerboote schenkten sich schon beim Start keinen Meter.
 
 
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Bild 2: Fireball, Le Cornichon, Tamtam
 
 
Platz 4 belegte Silberstich mit Dieter Jung an der Pinne. Auf Platz 5 kam die Crew Claudia Fuchs vom RSC Losheim mit Erich Schillinger vom WSV Roxheim. Platz 6 erreichte die gemischte Crew vom RSC Losheim und KCF mit Peter Ohl und Heinz Dochnahl. Erfreulich f├╝r die 517er war es, da├č vom WSV drei 517er Mannschaften zur Regatta antraten. In keiner anderen Bootsklasse gibt es zur Zeit 3 aktive Regattasegler. Au├čerdem konnte das WSV Boot Rosenwind durch eine Verletzung seines neuen Skippers nicht mitsegeln und Skipper Jens vom KCF musste gesundheitsbedingt sein Boot an Land stehen lassen. Platz 7 belegten Achim Kaufhold und Karlheinz Vogel vom WSV Roxheim mit dem 510er Pax. Auf Platz 8 landete die FAM mit Erwin und Beate Keth. Die FAM hat bei Up- and Down-kursen ohne Spi eine schwere Aufgabe.
Den ehrenvollen letzten Platz erreichten Paul und Daniel Eberle vom WSV.
Hafenkino der besonderen Art lieferte "Kalle" Vogel. Mit seinem Buschtaxi konnte er so weit ins Wasser fahren, da├č die Anh├Ąngerkupplungen der 510er H├Ąnger direkt an der Sto├čstange eingeklinkt werden konnten. So schnell waren die Boote noch nie aus dem Wasser gekommen.
 
 
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Bild 3: ... bis zum Abtransport der Boote